© 2009 by Wayunkerra Epinayu (Karmen Ramírez Boscán).

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ÜBER UNS

HORTENCIA HIDALGO

 

Indigene Frau vom Volk der Aymara aus Chile.

 

Zurzeit ist Hortencia Hidalgo Ehrenstipendiatin der „Maestría de Experta Indígena“ an der Carlos III-Universität von Spanien. Sie ist Mitglied des Netzes der indigenen Frauen zu Biodiversität. Kürzlich ist sie Wayunkerra – Indigenous Women’s Initiative als Anlaufstelle für die indigenen Frauen Chiles beigetreten. Neben ihren Tätigkeiten als Aktivistin für die Rechte der indigenen Völker und Frauen stellt Hortencia Schmuck her. Ihre Aymara-Silberschmuck-Kreationen sind bald auf Wayunkerra verfügbar.

PAULA VANGRIEKEN RAMIREZ

 

Wayuu-Frau vom Clan der Epinayu. Studentin der Kommunikation und Publizistik in der Universidad Central Bogotá, Kolumbien. Lederwaren-Lernende in der Escuela Santo Domingo Bogotá, Kolumbien. Arbeitet zur Zeit als Junior-Editorin für den Blog www.notiwayuu.blogspot.com und als Freiwillige für die Fuerza de Mujeres Wayuu. Ihre Arbeit besteht vor allem in der Innovation von Lederprodukten, die in jeder ihrer Kreationen, die sie ausgehend von der Erhaltung traditioneller Kunstpraktiken und Berufen gestaltet,  zur Geltung kommt. 2008 präsentierte sie als Abschlussarbeit ihr Buch „Mi mochila“, in dem sie ihre Erfahrungen einer Feldstudie mit Wayuu-Kunsthandwerkerinnen verarbeitet. 2009 lancierte sie ihre erste Kollektion von Wayuu-Taschen mit eingearbeiteten Leder-Applikationen, genannt „Simbiosis Wayuu“.

KARMEN RAMIREZ BOSCAN

 

Traditionell Wayunkerra genannt, ist sie eine indigene Wayuu-Frau vom Clan der Epinayu, geboren in Maicao (La Guajira, Kolumbien). Sie ist Grafik-Designerin, Autorin, Menschenrechtsaktivistin und Wayunkerra-Künstlerin (Puppen aus Ton und Stoff). Sie erklärt sich selber als indigene Frau, Verteidigerin von Mutter Erde und Feministin, die die Stärkung der Selbsterhaltung und das „Empowerment“ indigener Frauen vertritt. Sie gründete die Bewegung indigener Frauen „Fuerza de Mujeres Wayuu – Sütsüin Jiyeyu Wayuu“, wo sich die Arbeit v.a.  indigener Frauen, die Opfer des bewaffneten Konflikts in Kolumbien geworden sind, artikuliert. Ihre Arbeit in der „Fuerza de Mujeres Wayuu“ wird verstärkt von einer historischen Perspektive, um Veränderungen anzustossen angesichts der Folgen, die der bewaffnete Konflikt, die politische Gewalt und die Präsenz von Mega-Projekten für die indigenen Gemeinschaften und ihre Territorien haben. Speziell im Fokus sind dabei die Folgen für die indigenen Frauen in Kolumbien. Sie war verschiedentlich Stipendiatin, um internationales Recht und indigene Rechte in der UNO und OEA, sowie Frauenrechte am Human Rights Institute der University of Toronto, zu studieren. Aufgrund dessen ist sie als Expertin in den genannten Themen anerkannt und registriert.  Als Wayuu-Frau lernte sie seit ihrer Kindheit traditionelle Techniken kennen – beispielsweise das Knüpfen der Wayuu-Taschen oder das Verarbeiten von Tonerde zur Herstellung der Wayunkerra-Figuren, der Puppen der Wayuu-Mädchen. Seit 2006 und parallel zu ihrer Tätigkeit im Bereich Menschenrechte hat sie daran gearbeitet, ihr traditionelles Wissen mit ihrem beruflichen Profil als Grafik-Designerin zu harmonisieren, um innovative Produkte zu gestalten, die auf den Wayuu-Taschen und Wayunkerras basieren. Gleichzeitig arbeitet sie kontinuierlich an Strategien, indigene Frauen weltweit kulturell, politisch und wirtschaftlich zu stärken und zu „empowern“. Aufgrund ihrer Arbeit als Menschenrechtsaktivistin wurde sie mehrfach bedroht. 2009 reiste sie in die Schweiz, als Folge der Schwere der Drohungen gegen ihr Leib und Leben. Zurzeit bewegt sie sich zwischen der Schweiz und Kolumbien und entwickelt Bildungs- und andere Programme in Verbindung mit den Rechten indigener Frauen, während sie ihre künstlerische Passion als „Muñequera“ (Puppen-Herstellerin) auslebt. Im Oktober 2013 wurde sie vom Global Fund for Women für ihre Arbeit als Akteurin des Wandels, die zu Verbesserung der Lebenssituation indigener Frauen beigetragen hat, ausgezeichnet. Aktuell arbeitet sie an der „Wayunkerra – Indigenous Women‘s Initiative“, ein alternatives soziales Unternehmen, das zur Bekämpfung der Armut beiträgt, indem es neue Online-Vertriebstechnologien nutzt und so in innovativer Weise indigenen Frauen in vulnerablen Situationen ökonomisches „Empowerment“ ermöglicht.